Ausstellungen

Das Wesentliche der Arbeit ist unsichtbar – so die zentrale These der neuen Ausstellung ARBEIT IST UNSICHTBAR. Sie gilt auch für den Entstehungsprozess, der für Besucher/innen oft im Verborgenen bleibt. Unter der wissenschaftlichen Leitung des Sozialpsychologen Harald Welzer haben wir uns die Aufgabe gestellt, wieder das auszustellen, was Menschen ständig beschäftigt: Arbeit.
Und dabei haben wir den Fokus auf das gerichtet, was Arbeit ausmacht – denkende, handelnde und fühlende Menschen. Ihre Geschichten sind es, die uns bewegen, die wir gerne weitererzählen. Anekdoten, die es weder in Geschichtsbücher noch in Ausstellungen geschafft haben.

Ergänzt wird unser Programm auch heuer mit dem Gedenkort Stollen der Erinnerung. 80 Jahre nach dem sogenannten „Anschluss“ erzählt er die Geschichten der Menschen, die während des Nationalsozialismus verfolgt, im KZ Steyr-Münichholz misshandelt und tausendfach zur Zwangsarbeit herangezogen wurden. Gleichzeitig ist es aber auch die Geschichte einer Gesellschaft, in deren Mitte diese Verbrechen möglich waren.

Beide Ausstellungen laden ein, über das Handeln im Hier und Jetzt nachzudenken. Und sie rufen uns auf, das Wissen über wirtschaftliche und soziale Dynamiken anzuwenden, um als Gesellschaft auf einem humanen Pfad zu bleiben.

 

Öffnungszeiten

Ausstellungsbetrieb im Museum Arbeitswelt
Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr
04. Mai bis 23. Dezember 2018
14. März bis 22. Dezember 2019

Stollen der Erinnerung
Öffnungstage für Einzelbesucher/innen:

jeden zweiten Freitag im Monat von 14 bis 17 Uhr
Öffentliche Führungen: jeden Samstag um 15 Uhr