Seit zwei Jahren nimmt das Museum Arbeitswelt am EU-Projekt COME-IN! teil. Ein Museum für möglichst alle zu sein, ist ein wichtiges Ziel für uns. Umso schöner ist es, dass wir nun an einem internationalen EU-Projekt teilnehmen, das sich der Kooperation verschiedenster Orte der Kultur verschrieben hat, um Barrierefreiheit breit zu denken und vor allem konsequent umzusetzen.

 

Was bisher geschah
Im Zuge von COME-IN! konnte das Museum Arbeitswelt seit 2017 schon eine Reihe von Verbesserungen umsetzen. Dank des EU-Projekts konnten etwa
  • tragbare Hocker,
  • ein Rollator,
  • ein Rollstuhl
  • und Lupen mit integriertem Licht angeschafft werden.
  • Zusätzlich wurde ein museumseigener Behindertenparkplatz direkt neben dem Haupteingang eingerichtet
Zudem kam es auch im Gebäude zu sichtbaren Veränderungen. Unter anderem wurden bis dato
  • ein neues Leitsystem im gesamten Haus umgesetzt,
  • mögliche „Stolperfallen“ wie Glastüren, Treppenabsätze und Säulen grafisch markiert,
  • neue Spinde inklusiven taktilen Schlüsseln angeschafft und
  • Informationstexte beim Infopoint lesbarer gestaltet.
Barrierefreiheit in der neuen Dauerausstellung
In unserer neuen Ausstellung ARBEIT IST UNSICHTBAR wurde erstmals verstärkt auf eine barrierefreie Ausstellungsgestaltung Wert gelegt. Besucher/innen finden nicht nur taktile Elemente vor, sondern können ausgewählte Raumtexte in leicht verständlicher Sprache (LLA2) und Videos in Österreichischer Gebärdensprache über die capito App in allen Ausstellungsbereichen abrufen. Die Videos wurden vom ServiceCenter ÖGS.barrierefrei erstellt und finanziert vom Projekt COME-IN! des Interreg CENTRAL EUROPE Programms.

 

Es ist auch möglich Führungen mit einem ÖGS-Dolmetscher in der Ausstellung zu buchen. Nähere Auskünfte erhalten sie unter: paed@nullmuseum-steyr.at.