Come-IN!

 

Seit Sommer 2016 nimmt das Museum Arbeitswelt am EU-Projekt COME-IN! teil. Ein Museum für möglichst alle zu sein, ist ein wichtiges Ziel für uns. Umso schöner ist es, dass wir nun an einem internationalen EU-Projekt teilnehmen, das sich der Kooperation verschiedenster Orte der Kultur verschrieben hat, um Barrierefreiheit breit zu denken und vor allem konsequent umzusetzen.

Zum Projekt

COME-IN! Cooperating for Open Access to Museums –towards a widEr INclusion
Ziel ist es, Museen in Europa für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen zugänglicher zu machen. Finanziert wird es mit einer Summe von 2,7 Mio. Euro durch das Interreg CENTRAL EUROPE Programme. Am Ende des Projektes sollen in den einzelnen Museen konkrete Verbesserungen in puncto Barrierefreiheit vorhanden sein und unter anderem auch Richtlinien für die Barrierefreiheit von Ausstellungen und Sammlungen erstellt werden. Geplant ist darüber hinaus ein Handbuch für Museums-MitarbeiterInnen.
Projektdauer: 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2019
Aktuelle Infos und Fotos finden Sie auf der projekteigenen Facebook-Seite und (in englischer Sprache) auf der Webseite des Projekts www.interreg-central.eu.
-> Download der Richtlinien für ein barrierefreies Museum (in englischer Sprache).
-> Download des Handbuchs für Museumsmitarbeiter/innen (in englischer Sprache).
-> Download COME-IN Newsletter #2 | 2018 (|-> pdf.)

 

WAS BISHER GESCHAH

Im Zuge von COME-IN! konnte das Museum Arbeitswelt 2017 schon eine Reihe von Verbesserungen umsetzen. Dank des EU-Projekts konnten etwa
  • tragbare Hocker,
  • ein Rollator,
  • ein Rollstuhl
  • und Lupen mit integriertem Licht angeschafft werden.
  • Zusätzlich wurde ein museumseigener Behindertenparkplatz direkt neben dem Haupteingang eingerichtet
Zudem kam es auch im Gebäude zu sichtbaren Veränderungen. Unter anderem wurden bis dato
  • ein neues Leitsystem im gesamten Haus umgesetzt,
  • mögliche „Stolperfallen“ wie Glastüren, Treppenabsätze und Säulen grafisch markiert,
  • neue Spinde inklusiven taktilen Schlüsseln angeschafft und
  • Informationstexte beim Infopoint lesbarer gestaltet.
Bereits in den ersten Tagen haben die Neuerungen – insbesondere das neue Leitsystem – viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Veränderungen stellen für alle Besucher/innen des Museum Arbeitswelt eine Bereicherung dar.
 BISHERIGE VERANSTALTUNGEN
  • Training der Mitarbeiter/innen des Museum Arbeitswelt am 20./21. November 2017
    Am 20. November 2017 wurden alle Mitarbeiter/innen des Museum Arbeitswelt von Selbstverteter/innen sowie Expertinnen vom BBRZ und ÖZIV geschult welche Barrieren bei einem Museumsbesuch auftreten können und wie man diese am Besten abbaut.
    Am 21. November 2017 fand eine zweite Schulung mit Doris Prenn statt die barrierefreie Ausstellungsgestaltung zum Thema hatte.
  • Guideline-Präsentation am 20. Juni 2017
    Die ersten Projektergebnisse wurden am 20. Juni 2017 im Museum Arbeitswelt präsentiert. Katrin Auer stellte die erarbeiteten Guidelines vor. Die entscheidende Frage: „Museum für alle! Aber wie?“ wurde im Anschluss am Podium von Dr. Michael Schodermayr (Stadtrat), Mag. Florian Schwanninger (Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim), Eva Pötzl (Tourismusdirektorin), Dr. Franz Pühretmair (KI-I), Thomas Menrath (Blinden- und Sehbehindertenverband OÖ) und Mario Marusic (DJ Ridinaro) diskutiert.
  • Projektpräsentation von COME-IN! am 4. Juli 2017 im Rahmen der IKT-Tagung an der Johannes Kepler Universität
  • Projektpräsentation von COME-IN! am 11. Oktober 2017 im Rahmen des Österreichischen Museumstages in Steyr.
  • 3. Mai 2018: Launching-Event
    Im Rahmen der Eröffnung der neuen Dauerausstellung ARBEIT IST UNSICHTBAR mit 400 BesucherInnen fand das Lauching-Event von COME-IN! im Museum Arbeitswelt statt. Bei einer inklusiven Führung durch die Ausstellung mit SelbstvertreterInnen von Menschen mit Beeinträchtigungen, wurde diesen als erster Gruppe die fertige Ausstellung präsentiert. Die Rückmeldungen zu den unterschiedlichen barrierefreien Elementen war sehr positiv, Verbesserungsvorschläge wurden dankbar aufgenommen. Um 14:00 Uhr fand eine Pressekonferenz statt wo mit Wolfang Glaser und Johann Danner ebenfalls zwei SelbstvertreterInnen am Podium vertreten waren.
  • 4. Juni 2018: Schulung der pädagogischen MitarbeiterInnen
    An diesem Tag fand das letzte im Rahmen der COME-IN! Guidelines vorgesehen Trainings statt. Die pädagogischen MitarbeiterInnen wurden auf die barrierefreie Vermittlung in der Ausstellung geschult. Organisiert von unserem Projektpartner Ingrid Pammer vom BBRZ nahm Kerstin Matausch von capito Oberösterreich die Schulung vor. Schwerpunkte waren hierbei der Einsatz von Leichter Sprache sowie von taktilen Elementen in der Ausstellung.

     

 
Projektpräsentation im an der JKU-Linz