1986 veröffentlichten Erhard Busek und Emil Brix das Buch „Projekt Mitteleuropa“, das eine verbindende, grenzüberschreitende Utopie in einer Welt der Feindseligkeiten präsentierte. Für viele Dissidenten in Ostmitteleuropa war diese Idee ein Sinnbild der Hoffnung. Mit ihrem neuen Werk wollen die beiden ein neues Nachdenken über Europa und seine Zukunft anregen.

DER INHALT

Heute existieren zwei große Ansichten zu Mitteleuropa. Für die einen ist es die größte europäische Erfolgsgeschichte der letzten Jahrzehnte, weil eine friedliche vollständige Transformation zu Demokratie und Marktwirtschaft und die Eingliederung in die westeuropäischen Wirtschafts- und Sicherheitsstrukturen gelungen sind. Für die anderen ist Mitteleuropa zu einer fragmentierten und teilweise marginalisierten Region geworden, aus der keine Vorschläge für Europas Zukunft kommen, die sich in der Migrationskrise unsolidarisch verhält und in der politische Stabilität nur um den Preis starker nationalpopulistischer Politik zu erreichen ist.

DIE AUTOREN

Dr. Emil Brix ist seit 1982 im Diplomatischen Dienst der Republik Österreich. 2010 bis Januar 2015 Botschafter in London, bis 2017 Botschafter in Moskau. Seit August 2017 Direktor der Diplomatischen Akademie Wien.
Dr. Erhard Busek, Wissenschaftsminister, Unterrichtsminister und Vizekanzler a.D. Seit 1996 Koordinator der South East European Cooperative Initiative, 2000 bis 2012 Präsident des Europäischen Forums Alpbach. Präsident des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa.
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