Museum Bewegt

 

Menschen. Werte. Gesellschaft.

28. ÖSTERREICHISCHER MUSEUMSTAG

Im Spannungsfeld zwischen gesellschaftspolitischer Neutralität und ­Positionierung müssen sich Museen als Orte des Sammelns und Bewahrens, des Forschens und der Bildung immer wieder neu entscheiden, welche Rolle sie spielen wollen. Sind sie eher passiv oder aktiv? Verstehen sie sich als Schützer des kulturellen Erbes oder doch eher als Seismographen für ­gesellschaftliche ­Entwicklungen? Oder treten sie gar als Akteure einer ­demokratischen Gesellschaft auf und mischen sich ein?

Unter dem Titel „Museum bewegt“ wird die Wirkungsmacht von Museen aus ­verschiedenen Perspektiven diskutiert: Welche Geschichten stellen Museen aus? Bieten diese in Zeiten des ökonomischen, politischen und ­sozialen Wandels ­Orientierung und Raum für Dialog? Welche Erwartungen, Forderungen und ­Wünsche stellt die Zivilgesellschaft an Museen? Welche Handlungsspielräume ­haben sie? Was sollen Museen sich erlauben dürfen? Und was nicht?
Dieser Museumstag bietet die Möglichkeit zum Mitmachen, Mitreden und Mit­gestalten. Alle sind eingeladen, sich aktiv einzumischen, andere an Erfahrungen teilhaben zu lassen, voneinander zu lernen, sich auszutauschen und gemeinsam Fragen zu bearbeiten. Eine Vielfalt an Formaten, Themen und Mitwirkenden – wie Ngaire Blankenberg, Harald Welzer, Klaus Vogel, Birgit Mandel, Mark Riklin, Stefania Pitscheider Soraperra, Gottfried Fliedl, Katharina Morawek, Niko Wahl, Bouthaina Fabach, Gerhard Scheucher und trafo.K – ­werden für Bewegung sorgen und Neues entstehen lassen.