Neue Doppelspitze startet mit neuer Organisationsstruktur

Im Museum werden die Weichen für die Zukunft gestellt

Mit Jänner 2020 übernehmen Maria Vogeser-Kalt und Stephan Rosinger als Doppelspitze die Leitung des Museum Arbeitswelt. Mit der Teilung in einen künstlerischen und kaufmännischen Verantwortungsbereich, ist der Wandel in der Organisationsstruktur abgeschlossen und das Museum im 21. Jahrhundert angekommen.

Kulturelle Basisfinanzierungen und Förderungen durch Städte, Gemeinden, Ländern und Bund sind von immenser Bedeutung, um eine vielfältige Kulturlandschaft in Oberösterreich zu gewährleisten. Trotzdem steigen die Herausforderungen für Kulturinstitutionen in ganz Österreich. Museen wie wir und andere Einrichtungen sind zunehmend davon abhängig, ihre Budgets durch Drittmittel mitzufinanzieren.
Neben Anforderungen wie steigender Flexibilität, gedankliche und physische Mobilität der Mitarbeiter/innen sowie unregelmäßigen Arbeitszeiten wird von Kulturbetrieben nun zunehmend erwartet, ihre Finanzierung durch private oder projektbezogenen Unterstützung zu gewährleisten.

Das Museum Arbeitswelt – das zugleich auch Veranstaltungsort ist – stellt sich dieser Herausforderung und hat deshalb die Form einer Doppelspitze gewählt. Für die mittel- und langfristige künstlerische Ausrichtung, Kulturkooperationen und -veranstaltungen ist nun Stephan Rosinger als künstlerischer Leiter verantwortlich. Maria Vogeser-Kalt, Betriebswirtin und langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich der FH OÖ am Campus Steyr, ist für das Budget, Organisationsstruktur und Drittmittelfinanzierung zuständig. Mit dieser neuen Aufteilung wird auf die komplexer werdenden Anforderungen reagiert.

Das Museum Arbeitswelt ist stetig bemüht, mit effizientem Mitteleinsatz einmalige und besondere Kulturerlebnisse für möglichst viele Menschen aus der Region und darüber hinaus zu schaffen. Nicht zuletzt deswegen ist ihm auch 2019 der Österreichische Museumspreis verliehen worden. Dass dies gelungen ist, ist auch auf die gute Zusammenarbeit im Team zurückzuführen.

(Foto: C. Kreil)


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