Ingrid Brodnig hat mit „Lügen im Netz“ ein aufklärerisches Buch geschrieben, in dem sie einerseits aufzeigt, wie Fehlinformation im Internet gezielt zur Manipulation gestaltet wird und andererseits beschreibt, was Bürger/innen dagegen tun können.

DER INHALT

Mit Falschmeldungen und manipulierten Bildern wird im Internet Stimmung gemacht. Politische Manipulation wird zur realen Gefahr. Gerade Populisten und extreme Bewegungen profitieren von diesen Schattenseiten des Internet. Das Netz, das eigentlich ein Medium der Aufklärung und menschlichen Verständigung sein sollte. Online-Expertin Ingrid Brodnig erklärt im Rahmen ihres Vortrags, weshalb „alternative Fakten“ so stark wirken, welche neuen Methoden der Irreführung entstehen und wie intransparente Technikkonzerne das Problem noch weiter vergrößern. Ohne ethischem Kompass steckt ein enormes Missbrauchspotenzial im Netz. Aber das muss nicht so bleiben. Ihre These: Wir können die Mechanismen der Manipulation durchschauen und auch von den großen Technikunternehmen Unterstützung einfordern. Von einzelnen Bürger/innen, über die Zivilgesellschaft bis hin zu den Parteien können wir unsere Demokratie verteidigen.

DIE AUTORIN

Ingrid Brodnig ist Publizistin mit Fokus auf die digitale Debattenkultur. 2017 wurde sie zum „Digital Champion“ Österreichs für die Europäische Kommission ernannt. Als solche soll sie die Digitalisierung Europas mitvorantreiben. Für das Nachrichtenmagazin „Profil“ schreibt sie eine wöchentliche Kolumne über das Leben in vernetzten Zeiten. 2016 erschien ihr vielbeachtetes Buch „Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können“.
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