Welche Gesellschaft

wollen wir
Sein?

In welcher Gesellschaft möchten Sie leben, wie offen soll diese sein und was sind Sie bereit, dafür zu tun?

Im Oktober 2017 startete im Museum Arbeitswelt eine Veranstaltungsreihe, die zum Nachdenken und Debattieren anregen soll. Gemeinsam mit dem Treffpunkt Dominikanerhaus, dem Treffpunkt Mensch & Arbeit und Attac Steyr wurde die Initiative ergriffen, eine neue, sich entwickelndes Diskussionsformat in Steyr zu etablieren.

Motivation für die Initiative ist der sich spürbar steigernde Wille zur Ausgrenzung und gegen Menschlichkeit. Aktuell stellen sich die Fragen: Auf welchen Werten basiert unsere demokratische Gesellschaft? Kann sie sich vor dem Angriff auf Menschenrechte und dem Trend zum Autoritären schützen? 
Eine mögliche Antwort auf diese Fragen könnte das Konzept einer „Offenen Gesellschaft“ sein – ein ursprünglich von Karl Popper geprägter Begriff. Im Gegensatz zu einer Gesellschaft der geschlossenen Weltbilder ist die „Offene Gesellschaft“ eine, die auf Veränderungen reagieren kann – nicht zuletzt durch permanentes Aushandeln von Interessenskonflikten. Die „Offene Gesellschaft“ braucht – so ihr prominenter Fürsprecher Harald Welzer – insbesondere Antrieb von unten. Nur so kann beständig auf äußere und innere Anforderungen reagiert werden. Die dafür nötigen Kommunikationsräume entstehen nicht von selbst, sondern müssen geschaffen werden.
Angelehnt an das Vorbild einer öffentlichen Debatte sind alle Teilnehmer/innen eingeladen, ihre Meinungen zu äußern, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.
Die nächsten Termine:
  • 16. Juni 2018: Abschlussfest | Museum Arbeitswelt Steyr

Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit dem Treffpunkt Dominikanerhaus, Treffpunkt Mensch & Arbeit und Attac Steyr organisiert und durchgeführt. Getragen und bereichert wird dieses neue Veranstaltungsformat von einer breiten und wachsenden Zahl von Unterstützern und Partnern: