1938/2018 | Der Fall Gruber

Das vielbeachtete Theaterstück des Schriftstellers Thomas Baum erzählt die Geschichte des Priesters und Reformpädagogen Johann Gruber, der zu den bedeutendsten Widerstandskämpfern gegen das NS-Regime in Österreich zählt.

Johann Gruber wurde am 10. Mai 1938 verhaftet. Von Juni 1939 bis Februar 1940 musste er seine Strafe im Zuchthaus Garsten absitzen. Von dort kam er nach Dachau, Mauthausen und Gusen. In Gusen organisierte er Nahrungsmittel und Medikamente für seine Mithäftlinge. Für jugendliche KZ­Häftlinge in Gusen setzte er sein Leben aufs Spiel und bezahlte mit dem Tod. Liebevoll wurde er von ihnen „Papa Gruber“ genannt. Am Karfreitag 1944 wurde er im KZ Gusen brutal ermordet.

Louis Deblé, ein überlebender Mithäftling: „Durch seine Güte konnten sich am Abend nach zwölf Stunden Arbeit bis zu 30 junge Verhungernde versammeln und er kam daher wie ein himmlischer Bote zur Austeilung seiner Suppe.“  // KardinalFranz König: „EinZeuge der Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit.“ // OÖ Nachrichten: „Mit dem Theaterstück ,Der Fall Gruber‘ fand eine Uraufführung statt, die zutiefst berührte.“

Vorverkauf € 20,- / Abendkasse € 25,-

VORVERKAUFSSTELLEN

Treffpunkt Dominikanerhaus Steyr · Grünmarkt 1 07252 45400­0 · dominikanerhaus@dioezese­linz.at  // Bürgerservice Steyr · Stadtplatz 2 · 07252 575­0  // Museum Arbeitswelt Steyr · Wehrgrabengasse 7 07252 77351­0 · office@museum­steyr.at

Eine Veranstaltung des Dekanats Steyr in Kooperation mit Treffpunkt Dominikanerhaus, Mauthausen Komitee Steyr und Museum Arbeitswelt Steyr

Freitag, 23. März @ 19.30

19:30

– 21:30

(2h)