Die Stadt ohne Juden

DIE STADT OHNE JUDEN gilt heute als eine der wich­tigs­ten öster­rei­chi­schen Pro­duk­tio­nen der Zwi­schen­kriegs­jahre. Nach Hugo Bettau­ers Roman­vor­lage zeigt der Film in beklem­men­der Vor­aus­sicht die kul­tu­relle und wirt­schaft­li­che Ver­ar­mung einer Stadt nach Ver­trei­bung der jüdi­schen Bevöl­ke­rung. Nach­dem 2015 ver­schol­lene, aber ent­schei­dende Sze­nen auf­ge­fun­den wor­den waren und das Film­ar­chiv Aus­tria dank einer gro­ßen Crowd­fun­ding-Aktion die auf­wen­dige Restau­rie­rung durch­füh­ren konnte, wird nun die nahezu voll­stän­dige Ori­gi­nal­ver­sion prä­sen­tiert, die die poli­ti­sche Aus­sage und Dar­stel­lung des mör­de­ri­schen Anti­se­mi­tis­mus wesent­lich schär­fer artikuliert.
In Zusam­men­ar­beit mit den Grü­nen Steyr, dem Maut­hau­sen Komi­tee Steyr und der VHS Steyr wird der Film mit Live-Ver­to­nung im City Kino gezeigt.
DIE STADT OHNE JUDEN
A 1924, 87 min, s/w, dt. ZT, DCP neue restrau­rierte Fassung
Regie: Hans Karl Breslauer
Mit: Johan­nes Rie­mann, Karl Thema, Anny Milety, Eugen Neu­feld, Hans Moser, Fer­di­nand Mayerhofer

Mitt­woch, 28. Novem­ber @ 19.30

19:30

– 21:15

(1h 45′)