Die Uprimnys – Porträt einer jüdischen Familie aus Steyr

Zum Abschluss des Gedenk- und Erinnerungsjahres wird das Schicksal der jüdischen Familie Uprimny erstmals auf einer Bühne sichtbar gemacht. Die szenische Lesung richtet den Fokus nicht nur auf die tragischen Ereignisse während der NS-Zeit, sondern nimmt auch ihre Nachkommen in den Blick. Das Trio TROI umrahmt den Abend mit vertonten Gedichten der jiddischen Lyrikerin Rajzel Zychlinski.
Die Familie Uprimny wurde nach dem „Anschluss“ 1938 auseinandergerissen. Deportation und Ermordung, Flucht und Emigration bestimmten ihr Schicksal. Einzig Fritz Uprimny kehrte mit seiner Frau Elena 1947 wieder nach Steyr zurück. Erst 1963 kam er wieder in Besitz des Hauses seiner Familie am Wieserfeldplatz. Die Nachkommen der Uprimnys leben heute in Österreich, Israel und Amerika.
Christian Uprimny, ein Enkel von Fritz Uprimny, widmet sich seit Jahren der Familiengeschichte, sammelt Dokumente und forscht in verschiedenen Archiven. Die Berichte der Geschwister Anni, Fritz und Dolfi beruhen auf Interviews, die vor 30 Jahren von Waltraud und Georg Neuhauser geführt wurden
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EINTRITT
VVK € 14,- / € 12,- (AK-Mitglieder)
Abendkassa: € 16 / € 14 (AK-Mitglieder)
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Der Vorverkauf findet bis zum Veranstaltungstag um 15 Uhr während der Öffnungszeiten des Museums statt.
Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr
+43 7252 77351-0 / office@nullmuseum-steyr.at
museum-steyr.at

Mittwoch, 12. Dezember @ 19.30

19:30

– 21:00

(1h 30′)