Gün­ter Wels – Edelweiß

Der Kul­tur­jour­na­list Gün­ter Kaindl­s­tor­fer legt unter sei­nem Autoren­na­men Gün­ter Wels mit „Edel­weiß“ sei­nen ers­ten Roman vor. Nach sei­nem lite­ra­ri­schen Debüt mit „Mai­tage“ im Jahr 2010 hat er sich dafür acht Jahre Zeit gelas­sen. Ent­stan­den ist ein 400 Sei­ten star­kes Werk, das auf einer rea­len Bege­ben­heit basiert, deren his­to­ri­sche Umstände der Autor akri­bisch recher­chiert hat. 
ZUM INHALT
Im Früh­jahr 1945 springt Fried­rich Mahr, Deck­name Edel­weiß, als Lei­ter eines Spe­zi­al­kom­man­dos aus einer zwei­mo­to­ri­gen B‑26 der U.S. Air Force über deut­schem Reichs­ge­biet bei Salz­burg ab. Der OSS-Agent hat den gehei­men Auf­trag, Infor­ma­tio­nen über die von Hit­ler angeb­lich geplante Alpen­fes­tung ein­zu­ho­len. Gün­ter Wels erzählt in sei­nem Debüt­ro­man die packende Geschichte eines Fall­schirm­agen­ten-Ein­sat­zes im Zwei­ten Welt­krieg. Er schil­dert Mahrs Deser­tion an der West­front, die Spio­nage-Schu­lung in einem fran­zö­si­schen Aus­bil­dungs­la­ger und den dra­ma­ti­schen Überle- bens­kampf, den »Edel­weiß« wäh­rend der letz­ten Kriegs­wo­chen zu bestehen hat. »Edel­weiß« ist eine Geschichte über Krieg, Moral, Schuld, Mut und die Gren­zen des Rechts. Erzählt wird sie anhand der fest­ge­hal­te­nen Erin­ne­run­gen des Prot­ago­nis­ten. Seine Toch­ter fin­det diese Auf­zeich­nun­gen viele Jahre spä­ter, wäh­rend Mahr im Ster­ben liegt. Auch ihr Leben wird durch die Ereig­nisse spät, aber doch, durcheinandergewirbelt.
ZUM AUTOR
Gün­ter Wels, gebo­ren 1963 in Bad Ischl. Auf­ge­wach­sen
in Wels/Oberösterreich. Unter dem Namen Gün­ter Kaindl­s­tor­fer arbei­tet er als Jour­na­list u.a. für den ORF, den Deutsch­land­funk, den Baye­ri­schen Rund­funk, den WDR, den SWR, das Schwei­zer Radio SRF und für 3sat. 2010 ver­öf­fent­lichte er den Erzähl­band »Mai­tage«.
Ein­tritt: VvK € 8 / AK € 10
————————————————————————————————————————————
Vor­ver­kauf fin­det bis 15 Uhr am Ver­an­stal­tungs­tag wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten des Muse­ums statt.
Info & Kontakt:
+43 7252 77351–0
office@nullmuseum-steyr.at
museum-steyr.at

Don­ners­tag, 10. Januar @ 19.00

19:00

– 20:30

(1h 30′)