Matthias Becker – Arbeit im digitalen Kapitalismus

Wie verändert sich die Arbeitswelt im 21. Jahrhundert?
Matthias Martin Becker präsentiert die neuen Rationalisierungsstrategien und erkärt, was sich hinter Schlagworten wie Crowdwork, Maschinenlernen, Prosument, Industrie 4.0 und Precision Farming verbirgt.
Digitalisierung wird die Arbeit verändern. Wenn auch fortgeschrittene Sensorik und automatisierte Datenanalyse nicht dazu taugen, die Menschen überflüssig zu machen, eignen sie sich doch dazu, ihre Arbeit zu kontrollieren. Im Verbund mit dem Internet ermöglichen diese Techniken neue Formen der Arbeitsteilung und der umfassenden Rationalisierung. Technische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Maßnahmen gehen dabei Hand in Hand. Die durch digitale Werkzeuge erzwungene Transparenz bedeutet für viele Beschäftigte in den Büros, den Fabrik- und Lagerhallen mehr Stress, mehr Überwachung, weniger Lohn.
Matthias Martin Becker, Jahrgang 1971, arbeitete als Kraftfahrer, Produktionshelfer, Call-Center-Agent, Altenpfleger und Heimerzieher. Mittlerweile ist er in Berlin als Übersetzer und Wissenschaftsjournalist tätig. 2010 erschien sein Buch “Datenschatten – Auf dem Weg in die Überwachungsgesellschaft?”, 2014 bei Promedia “Mythos Vorbeugung – Warum Gesundheit sich nich verordnen lässt und Ungleichheit krank macht” sowie 2017 “Automatisierung und Ausbeutung. Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus?”
Moderation: Stefan Kraft | Promedia Verlag
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Mittwoch, 17. Mai @ 19.00

19:00

– 20:30

(1h 30′)