Das viel­be­ach­tete Thea­ter­stück des Schrift­stel­lers Tho­mas Baum erzählt die Geschichte des Pries­ters und Reform­päd­ago­gen Johann Gru­ber, der zu den bedeu­tends­ten Wider­stands­kämp­fern gegen das NS-Regime in Öster­reich zählt.

DER INHALT

Johann Gru­ber wurde am 10. Mai 1938 ver­haf­tet. Von Juni 1939 bis Februar 1940 musste er seine Strafe im Zucht­haus Gars­ten absit­zen. Von dort kam er nach Dachau, Maut­hau­sen und Gusen. In Gusen orga­ni­sierte er Nah­rungs­mit­tel und Medi­ka­mente für seine Mit­häft­linge. Für jugend­li­che KZ­-Häft­linge in Gusen setzte er sein Leben aufs Spiel und bezahlte mit dem Tod. Lie­be­voll wurde er von ihnen „Papa Gru­ber“ genannt. Am Kar­frei­tag 1944 wurde er im KZ Gusen bru­tal ermordet.
Durch seine Güte konn­ten sich am Abend nach zwölf Stun­den Arbeit bis zu 30 junge Ver­hun­gernde ver­sam­meln und er kam daher wie ein himm­li­scher Bote zur Aus­tei­lung sei­ner Suppe.“
Louis Deblé, ein überlebender Mithäftling
Ein Zeuge der Mensch­lich­keit in unmensch­li­cher Zeit.“
Kar­di­nal Franz König
Mit dem Theaterstück ‚Der Fall Gru­ber‘ fand eine Uraufführung statt, die zutiefst berührte.“
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