In eigen­er Sache: Arbeit sicht­bar machen

Endlich ist es soweit:  Dur­chat­men, Ruhe find­en, Fre­unde tre­f­fen und Ord­nung schaf­fen. Nach Wochen und Monat­en der Vor­bere­itung, end­losen Diskus­sio­nen und schlaflosen Nächt­en wurde sie nun eröffnet – unsere Ausstellung. 

 

ARBEIT IST UNSICHTBAR ist der Titel der neuen Dauer­ausstel­lung im Muse­um und tat­säch­lich sieht man ihr wed­er die Stra­pazen noch die Vielzahl an pro­fes­sionellen, frei­willi­gen und ehre­namtlichen Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern an, die es für die Präsen­ta­tion und deren mehr als zwei­jähri­gen Vor­bere­itung benötigt hat. Das ist ein­er­seits ein Zeichen, dass nahezu alle Ideen auch zeit­gerecht umge­set­zt wer­den kon­nten und schafft zugle­ich auch etwas Wehmut. Eine Form von Leere, die nach allen großen Pro­jek­ten und inten­siv­en Arbeit­sprozessen irgend­wann ein­set­zt: Was jetzt?

Nun, jet­zt begin­nt der „nor­male“ Betrieb für uns. Ausstel­lungsrundgänge, Päd­a­gogis­che Pro­gram­men­twick­lung, Vorträge, Ver­anstal­tun­gen, Reparat­u­rar­beit­en, Ergänzungsar­beit­en, Fir­men­ver­anstal­tun­gen und vieles, vieles mehr. 

Auch diese Arbeit im Muse­um ist oft­mals unsicht­bar und das ist gut so. Besucherin­nen und Besuch­er des Muse­ums sowie Ver­anstal­tungs­gäste ver­di­enen einen rei­bungslosen und entspan­nten Besuch bei uns im Haus. Wir wollen den­noch ver­suchen, Aspek­te unser­er Arbeit nach außen zu tra­gen. Aus diesem Grund starten wir das Pro­jekt „In eigen­er Sache“. In unregelmäßi­gen Abstän­den wer­den Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er des Haus­es kleine Erfahrungs­berichte, Ideen und Erleb­nisse schreiben, um die Arbeit im Muse­um für alle erfahrbar­er zu machen. Wir freuen uns auch auf Erfahrungs­berichte, Gedanken und Verbesserungswün­sche von Besucherin­nen und Besuch­ern der Ausstel­lung und der unter­schiedlichen Ver­anstal­tun­gen. Schreiben Sie uns unter: paed@nullmuseum-steyr.atWir wer­den sehen, wohin uns diese Reise bringt.

In diesem Sinne möcht­en wir uns nochmals bei allen bedanken, die uner­müdlich für dieses Haus und diese Ausstel­lung gear­beit­et haben! 

Autor: Philip Templ