MOBILES ARBEITEN IM MUSEUM ARBEITSWELT

 

Im Zuge der Corona-Krise musste das Museum Arbeits­welt – wie viele andere Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen – sei­nen Betrieb schlie­ßen. Damit ein­her­ge­hend wur­den alle geplan­ten Akti­vi­tä­ten, Bil­dungs­pro­gramme und Ver­an­stal­tun­gen abge­sagt. Eine schwie­rige Situa­tion, die jedoch zugleich einen bedeu­ten­den Impuls für die Ver­än­de­rung der inter­nen Arbeits­pro­zesse im Museum nach sich zog.

Mobi­les Arbei­ten wurde wichtiger

Im März wurde von einem Tag auf den ande­ren deut­lich, wie wich­tig inner­be­trieb­li­chen Pro­jekte sind, die mobi­les Arbei­ten (u.a. Home Office), digi­tale Zusam­men­ar­beit, Kom­mu­ni­ka­tion sowie Doku­men­ta­tion (Stich­wort: digi­ta­les Wis­sens­ma­nage­ment und Pro­zess­do­ku­men­ta­tion) för­dern. Der Ein­satz neuer Tech­no­lo­gien, fle­xi­ble Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wege und Agi­li­tät sind Anfor­de­run­gen, die mitt­ler­weile auch an die Beschäf­tig­ten eines Muse­ums gestellt wer­den – dafür benö­tigt es jedoch die geeig­ne­ten Instrumente.

 

Zukunfts­fond der AK ermög­licht Umsetzung

Durch die Unter­stüt­zung des Zukunfts­fonds der Arbei­ter­kam­mer kann das Museum Arbeits­welt nun ein Pro­jekt initi­ie­ren das mobi­les Arbei­ten för­dert, die Qua­li­tät der Arbeit ver­bes­sert, effi­zi­ente Arbeits­ab­läufe ermög­licht, inner­be­trieb­li­che Zusam­men­ar­beit sowie Mit­be­stim­mung erleich­tert und damit all­ge­mein die Zufrie­den­heit im Betrieb unter­stützt. Durch eine fle­xi­blere Arbeits­platz­si­tua­tion sol­len für die Mitarbeiter/innen des Muse­ums eine bes­sere Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf geschaf­fen sowie (Arbeits-)Wegzeiten und Dienst­rei­sen mini­miert wer­den – auch aus öko­lo­gi­scher Sicht ein wich­ti­ger Schritt. Dies alles benö­tigt pas­sende Regeln, Leit­li­nien und tech­ni­sche Schu­lun­gen, die gemein­sam zwi­schen den Belegschaftsvertreter/innen und der Geschäfts­füh­rung in enger Zusam­men­ar­beit mit allen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in den nächs­ten Mona­ten aus­ge­ar­bei­tet werden.

Ein Schritt in die digi­tale Arbeitswelt

Ein Museum lebt von den Besu­che­rin­nen und Besu­chern vor Ort und dem Ambi­ente, das es zur Ver­fü­gung stellt. Nichts­des­to­trotz ist das Bereit­stel­len die­ser Erfah­rung nur ein klei­ner Teil der Muse­ums­ar­beit. Vie­les sieht man nicht und ist – wie es auch unsere aktu­elle Aus­stel­lung zeigt – UNISCHTBAR. Diese unsicht­ba­ren Arbei­ten in den Büros, in der Werk­statt, im Archiv oder Depot erhält durch das Pro­jekt „Mobi­les Arbei­ten im Museum Arbeits­welt“ nun neue Mög­lich­kei­ten und schafft neue Wege der inner­be­trieb­li­chen Zusammenarbeit.

Geför­dert mit Mit­teln aus dem Zukunfts­fonds „Arbeit Men­schen Digi­tal“ der AK Oberösterreich

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Jugendliche in der Ausstellung | Foto Christof Zachl